17. 11. 2017

Entspannter Tag heute. Vormittags ein wenig Haushaltskram erledigt, danach ein bisschen Zeit am Rechner verdaddelt und am Nachmittag dann bei einem Spaziergang von Övelgönne nach den Landungsbrücken den blauen Himmel und die Novembersonne genossen. Und ab heute ist es nun sicher, dass ich noch eine zweite Halbschwester habe.

16. 11. 2017

Das Schöne am Reisen ist, auch wenn ich nur zwei Tage weg war, der Moment, in dem ich wieder in meinem eigenen Bett liege.

Schöne Sätze #1

Wenn seine Mutter ihn abends, ihn einen Moment lang auf den Knien wiegend, zum Schlafen gebracht hatte und wenn er, auf die Kissen des Diwans geglitten, das Haar zerzaust, das Gesicht blühend und satt, in einer jener Haltungen schlief, in der seine kleinen Arme ein Kopfkissen für ihn bildeten, dann war es, als wohnte man an der Seite dieses kleinen Schlafenden, der den Atem des Himmels in seinem offenen Mund und den Flügelschlag der Paradiesträume auf seinen zuckenden Lidern hatte, dem Schlaf eines kleinen Gottes bei.

Edmond & Jules de Goncourt: Manette Salomon, Die Andere Bibliothek Band 394, S. 387

13. 11. 2017

Geschäftiger erster Urlaubstag, aber alles erledigt was auf meiner To-do-Liste stand: Wäsche gewaschen, Jacke in die Änderungsschneiderei gebracht, beim Friseur gewesen, Geburtstagskarte versandt, Beratungstermin beim Zahnarzt gehabt, Buch gekauft und als krönenden Abschluss noch einen Kuchen gebacken

Aufschlussreiches Telefongespräch

Nach dem heutigen Telefongespräch gibt es jetzt nur noch wenig Zweifel, dass ich eine zweite Halbschwester habe. Momentan berührt mich das nicht all zu sehr, da ich bis gestern von ihrer Existenz nicht den geringsten Schimmer hatte. Aber mal sehen, wie sich das Ganze weiter entwickelt.

Geheimnisvoller Anruf

Als ich heute vom Excel-Kurs nach Hause kam, hatte ich eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Es meldete sich, der Stimme nach zu urteilen, eine junge Frau, die auch meinen Familiennamen trug, und erklärte, sie wäre auf der Suche nach ihrem Bruder und ich sollte mich mal bei ihr melden, sofern mein Vater mit Vornamen … hieße und aus Bielefeld stammen würde. Nun habe ich meinen leiblichen Vater so gut wie gar nicht gekannt, da sich meine Mutter von ihm als ich noch ein Kleinkind war, scheiden ließ. Weiß also rein gar nichts über sein Leben, außer das er vor rund 15 Jahren gestorben ist und in Bielefeld auf dem Alten Friedhof beerdigt wurde. Noch habe ich die unbekannte Anruferin nicht erreicht, aber es wäre schon eine Sensation, wenn sich herausstellen würde, dass ich noch eine zweite Stiefschwester hätte.

09. 11. 2017

Heute war der erste Tag meines Excel-Lehrganges. Vom Hocker gehauen hat es mich bis jetzt nicht. Das Ganze ist ein reines Computerseminar, das heißt man sitzt vor zwei Bildschirmen, auf dem rechten läuft ein Erklärvideo, in dem einem der Trainer eine bestimmte Excel-Funktion erklärt und auf dem linken Bildschirm kann man sich dann die dazu gehörige Übungsdatei öffnen und die Arbeitsschritte selbst nachvollziehen. Die Videos sind ganz anschaulich gemacht, aber da ich mich bereits ganz gut in Excel auskenne, war bislang nicht viel Neues, außer ein, zwei kleinen Tipps, dabei. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag und wenn ich den Lehrplan richtig erinnere sind dann unter anderem Pivot-Tabellen an der Reihe, bei denen ich mich noch nicht so gut auskenne und das dürfte dann bestimmt interessant werden.

08. 11. 2017

Es ist vollbracht. Erst am 20. 11. 2017 sieht mich das Call-Center wieder. Morgen und übermorgen bin ich auf einer Excel-Schulung – da bin ich mal gespannt, was sie mir dort beibringen – und ab dem 13. 11. 2017 verbrate ich noch meinen Resturlaub. Und als ich vorhin nach Hause kam, lag die Jahresabrechnung meines Stromanbieters im Briefkasten und so wie im letzten Jahr werden mir auch jetzt wieder einige Hundert Euro zurückerstattet. Klar, ich könnte die monatlichen Abschlagszahlungen erheblich reduzieren, aber mir ist es lieber, zum Jahresende sicher zu sein, dass ich nichts nachzahlen muss.